Ziele und Absichten des Geschichtsunterrichts

Die Schüler lernen, sich mit den politischen, wirtschaftlichen, rechtlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Bedingungen zu beschäftigen, in deren Rahmen die Menschen in der Vergangenheit ihr Leben gestalteten. Dabei wird der Zusammenhang zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft deutlich.

Im Fach Geschichte wird ein längsschnittartiger Ansatz verfolgt. Dies bedeutet, dass inhaltlich verknüpfte und aufeinander aufbauende Themen in einer Gesamtschau vermittelt werden.

Weitere Ziele des Geschichtsunterrichts

Soziale Ziele

Darüber hinaus entwickeln sie Einstellungen und Haltungen wie zum Beispiel die Bereitschaft und Fähigkeit mit Partnern und in Gruppen konstruktiv und zielgerichtet zusammenzuarbeiten und dabei auftretende Schwierigkeiten in demokratischer und ethisch verantwortungsvoller Weise zu überwinden.

Personale Ziele

Es werden Voraussetzungen geschaffen, die benötigt werden, um als mitdenkende und aktiv handelnde Staatsbürger unsere komplexe Welt verstehen, beurteilen, kritisch betrachten, verantwortungsvoll mitgestalten, modifizieren und sinnvoll zukunftsorientiert planen zu können.

Die Schüler sollen Neugier auf Fremdes und Unbekanntes entwickeln, Neues wahrnehmen und tolerieren. Auf dieser Basis sind sie bereit und fähig, Konflikte auszuhalten, zu lösen und Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen.

Methodische Ziele

Die Schüler können Quellen bearbeiten, interpretieren und beschreiben sowie mit verschiedenen Techniken präsentieren. Dies setzt ein  kontinuierliches Üben des sinnerfassenden Lesens voraus. Sie sind in der Lage verschiedene Informationsträger kritisch zu betrachten und bezüglich ihrer Intentionen zu bewerten. Dabei sollen auch außerschulische Lernorte wie Museen und Archive genutzt werden.

Aus dem "Bildungsplan Realschule 2004"